Nachdem ich nun ein paar Foodboxen für Menschen getestet habe und immer sehr zufrieden war, war ich sehr gespannt, ob so etwas auch so vielfältig und überraschend für Hunde ist. Eins nehme ich vorweg, überraschend, war es auf alle Fälle. Durch eine Anzeige auf Facebook bin ich auf das 50% Angebot der Pfötchenbox aufmerksam geworden. Folgende Versprechen springen einem entgegen:

  • Qualitativ hochwertige Snacks, Spielzeuge und Pflegeprodukte
  • Kostenloser Versand
  • Jederzeit kündbar
  • Jede Box wird an die Größe deines Hundes angepasst

Das waren für mich wichtige Punkte und habe mich von diesen überzeugen lassen. Außerdem kann man bei 12,50 € nicht viel verkehrt machen. Bei 25 €, dem regulären Preis, hätte ich wohl länger nachgedacht ob ich bestelle.

Wenn man bis zum 25. eines Monats bestellt, bekommt man die Box auch in dem Monat. Da ich am 15.01. bestellt hatte, rechnete ich auch mit der Box in den kommenden Tagen. Nach knapp zwei Wochen hakte ich per Mail nach. Da bekam ich den Hinweis, dass die Box IMMER erst Ende des Monats verschickt wird. Das wäre schön gewesen, wenn das auf der Website klarer kommuniziert werden würde.

Die Pfötchenbox ist endlich da!

Am 29.1. war es dann soweit, die Box landete in meinen Händen. Recht klein dachte ich für einen großen Hund. Aber egal. Als ich die Box öffnete kamen mir Produkte entgegen, die ich meinem Hund nicht kaufen würde. Leckerlis mit Zucker und Weizen, ein Napf der noch nicht mal die Hälfte des Futters eines großen Hundes fassen und für einen Wassernapf bei einem großen Hund auch nicht reichen würde. Ein Quietsch-Spielzeug fast so groß wie ein Tennisball. Also auch nicht unbedingt explizit für einen großen Hund bestimmt.

Die gesamte Box hat aus meiner Sicht keinen Wert von 25 € und noch schlimmer: Sie ist nicht wie groß angekündigt an die Größe des Hundes angepasst. Den Napf, der für einen kleinen Hund wirklich gut geeignet ist hat wohl jeder Hund bekommen. Egal ob groß oder klein.

Die Produkte der Pfötchenbox

Abwechslungsreich nenne ich etwas anderes. Drei Sorten Leckerlis sind nicht sehr einfallsreich. Da hätte man zum Beispiel auch einen Knochen mal mit reinlegen können.

  • Ein Napf aus Plastik (klein)
  • Zucker-Leckerlis extra groß (stand genauso auf der Verpackung)
  • Herz-Leckerlis (Der Favorit der Box)
  • Quietsch-Spielzeug
  • noch mehr Leckerlis

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Zum Bestellprozess und dem Unternehmen Pfötchenbox

Ein letzter Punkt noch: Auf der Seite ist es nicht möglich seine Adressdaten zu ändern oder seine Abos einzusehen. Es werden einem seine Rechnungen angezeigt, aber nicht, wann oder ob noch eine Zahlung fällig ist, ob ein Abo aktiv oder gekündigt ist. Dies ist aus Kundensicht sehr fraglich.

Da ich eine Probebox bestellt hatte, ging ich davon aus, da auch in der Rechnung 1 Monat stand, das dies auch nur eine einmalige Bestellung war. AM 1.2. wurde aber pünktlich eine Buchung über 25 € von Pfötchenbox veranlasst.

Man hat bis zum 1. eines Monats Zeit, die Box zu kündigen. Wenn man aber die Box erst Ende des Monats bekommt, vor allem zum ersten Mal, kann es gut sein, dass man vergisst in der Frist zu kündigen bei Unzufriedenheit. Schlau gemacht Pfötchenbox!

Ja, in den AGB steht, dass es sich um ein Abo handelt. Nur ist dies sonst nirgends im Kundenkonto sichtbar. Wenn man etwas Probierbox nennt, geht man evtl. nicht direkt davon aus direkt ein Abo abzuschließen. Dies finde ich Irreführung am Kunden und ein wenig fraglich aus rechtlicher Sicht.

Fazit zu der Pfötchenbox für große Hunde

Mein Hund und ich sind leider keine glücklichen Kunden. Die Produkte sind nicht so hochwertig wie angeprießen. Die einen Leckerlis haben sogar extrem nach Zucker und sehr künstlich gerochen. Und wenn mal etwas zuckerfrei oder glutenfrei ist, dann wird es auf der Seite auch betont und als hochwertig bezeichnet, andere Produkte sind dies nicht und da wird es einfach totgeschwiegen. Was sind denn dann diese Produkte aus eurer Sicht liebes Pfötchenbox-Team?

Im großen und Ganzen finde ich die Kommunikation extrem schlecht und irreführend. Weshalb ich auch so enttäuscht bin. Würde die Kommunikation nicht so missverständlich sein, wäre alles halb so schlimm.

Eine gute Sache möchte ich aber auch noch hervorheben: es werden mindestens 10% des Gewinns an eine Tierschutzorganisation gespendet. Das ist natürlich top.

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Der Vergleich zwischen dem normalen Napf und dem kleinen Plastik Napf

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