GO HEAVY hieß es an dem letzten Wochenende. Die Obstacle-Race Saison wurde 2016 für mich mit dem StrongmanRun in Wacken eingeläutet. Der Fisherman’s Friend StrongmanRun ist der Klassiker unter den Hindernisläufen und somit die Mutter dieser ganzen Spektakel. Zumindest sehe ich das so.

Faszination Obstacle Races


Selten bin ich aufgeregt aber ich muss zugeben, dieses Mal war da sehr viel Vorfreude und Aufregung dabei, da ich das erste Mal in meinem Leben 20 km laufen würde. 2014 habe ich meinen ersten Hindernislauf bestritten. Damals noch mit Wackelpudding-Armen und einer Lunge, die lieber kurze Spaziergänge hat und einmal am Meer kurz durchatmet. Aber hat es mir solch ein Spaß gemacht, dass mich der Ehrgeiz gepackt hatte und ich unbedingt stärker werden wollte um beim nächsten Lauf auch mal ein Hindernis zu überwinden und nicht vorbei gehen bzw. mich fallen lasse zu müssen und durch zu schwimmen.

Trotzdem riss mich immer wieder der Schweinehund nieder und ich machte erstmal 3 Monate Pause. Wie schwer es ist, dann wieder in ein regelmäßiges Training rein zu kommen, brauch ich wohl nicht erwähnen. Das kennt glaub ich jeder.

2015 Waren es dann schon 2 Obstacle-Races. Zu dem Tough Mudder Norddeutschland machte ich noch beim Xletix am Timmendorfer Strand mit. Aber auch danach war der Schweinehund back. WTF. Ich machte zwar noch ab und an Sport, aber nicht mehr in dem Pensum wie vorher. Ich blieb weiterhin fit, aber die Form ging zurück.

Nun, seit Januar 2016, trainiere ich wieder stetig und in einer höheren Schlagzahl. Mich hat wieder das Freeletics Fieber gepackt und sogar das Lauftraining ist besser geworden und macht mir mittlerweile mehr Spaß. Wie es halt so ist:

Mache Sachen die du hasst, bis du sie liebst.

Das sollte man natürlich nicht auf alle Lebenslagen übertragen. Aber beim Sport kann ich nur sagen, dass es stimmt.

We are a Crew! #CREWLOVE


Zu jedem guten Hindernislauf gehört auch eine Crew. Das liebe ich so sehr an diesen Läufen. Man macht das Ding nicht alleine und der Spaß steht im Vordergrund, nicht die Zeit oder irgendein Treppchen. Wir waren diesmal zu fünft. Nachdem ich ja hier auf meinem Blog eine Wildcard sponsored by Fisherman’s Friend StrongmanRun und ein PUMA Outfit für den mutigen Teilnehmer verlost habe, kam es wie es so ist, das Freunde auch teilgenommen haben. Somit baute sich unser Team aus Jana, Phil und mir, der PUMA-Crew und Sebastian und Sascha den Kiezrunners auf. Ein starkes, tolles, motiviertes Team. Beim ganzen Lauf sind wir beieinander geblieben und haben uns gegenseitig motiviert. Vor allem auf den letzten Kilometern.

Beim StrongmanRun war es für mich das erste Mal, dass die Zeit gemessen wurde. Natürlich ist das spannend! Aber für mich nicht das wichtigste. Aber ja, es hat mich schon stolz gemacht als ich erfahren habe wie schnell wir das Ding gerockt haben obwohl wir uns für die 20 km ca. 3 Stunden eingeplant hatten.

Jana und ich haben in der Frauenwertung (mit einer auf die hundertstel Sekunde identischen Zeit) mit einer Zeit von 2:11:45 den 19. und 20. Platz von 128 Frauen belegt. Mit unserem Team haben wir den 28. Platz von 35 erreicht. Und wir waren nach dem Lauf einfach absolut happy, wie man auf dem Bild oben sehen kann.

Was ging ab in Wacken?


Der StrongmanRun hat in Wacken sein Debut gefeiert. Bisher hat das Rennen die vergangenen Jahre am Nürburgring stattgefunden. Und zwar nur da. Dieses Jahr wurde dies in Deutschland um Wacken (16.04.) und Ferropolis (20.08.) erweitert. In Wacken sind insgesamt rund 3.000 Laufwütige gestartet. 2.000 davon haben die Rooky Strecke von 10 km und die restlichen 1.000 die lange Strecke von 20 km.

Mein Ziel? An allen drei dieses Jahr teil zu nehmen.

Zu überwinden waren Matschgruben, Wasserbecken, Tunnel, eine Wasserrutsche, Holzwände (aber mit Stufen) und und und. Was ich ein wenig schade fand ist, dass vorher teils andere Hindernisse angekündigt wurden, als nachher beim Event integriert waren. Vor allem das groß angekündigte Wackyrinth. Statt einem Labyrinth gab es Bauzäune, durch die man easy durchlaufen konnte. Wa sich wiederum gut fand war das Stromhindernis. Nein, nicht wegen des Stroms, sondern weil die Stromfäden so weit auseinander hingen, das man locker ohne sie zu berühren durch kriechen konnte. Glück gehabt!

Der StrongmanRun im Vergleich und mein FAZIT


Die Hindernisse waren im Vergleich zu anderen Obstacle Races an denen ich teilgenommen habe, eher einfach. Es musste nichts mit Kraft bewältigt werden sondern eher mit Geschick. Der StrongmanRun ist doch im Vergleich eher ein Lauf-Event.

Bei Tough Mudder und Xletix, ist es gerade bei der Vorbereitung auf den Lauf wichtig seinen Rücken und dieArme ausreichend zu trainieren, da einem hier mehr Kraft abverlangt wird um irgendwo dran entlang zu hangeln. Auch der Team-Geist steht hier ganz weit im Vordergrund. Beim StrongmanRun kann man an sich alles ohne Hilfe schaffen und auf Zeit rennen.

Am Ende gab es direkt ein alkoholfreies Weizen im Ziel und Bienenstich. Geile Mischung. Neben einer Medaille, die man sich übrigens auch gravieren lassen kann, gab es noch das obligatorische Finisher T-Shirt. Ich bin ehrlich, darauf freue ich mich imme ram meisten. Es wurde auch angekündigt, dass es sich um ein Funktionsshirt der Marke Brooks handeln würde. Also perfekt für das kommende Training! DENKSTE!

Bei der Anmeldung musste man seine Größe angeben, damit auch sicher die Shirts reichen. Leider hat keiner verraten, dass es sich NUR um Männer-Shirts handelt. Hier falle ich leider auch aus einer XS raus und somit landet das Shirt in der Schublade. Schade…

Hier können sich aber ALLE Events in Zukunft mehr anstrengen. Dieses Teil ist echt ein schönes Andenken an einen solch emotionalen Tag. Da wäre es doch wünschenswert, wenn es passt und hochwertig ist. Auch Frauen zahlen den vollen Betrag für den Lauf, dann haben sie es auch verdient ein Shirt, das passt, zu bekommen!

In diesem Sinne: Ich freue mich auf den nächsten Lauf bis dahin geb’ ich Gas! Wer beim StrongmanRun dabei sein möchte, meldet sich am besten JETZT hier an.

Vielen Dank an PUMA und Fisherman’s Friend StrongmanRun für die Kooperation! Das Titelbild, sowie das erste Bild direkt hierunter wurde mir von www.sportfotograf.com zur Verfügung gestellt!

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Quelle: Sportfotograf.com

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