Professionell zum Personal Trainer – Ausbildung mit Qualität

Viele von euch haben in den letzten Wochen, Monaten mitbekommen, dass ich mich neben meinem Job als Medienfachwirtin (Ja, ich habe noch einen Beruf neben dem Bloggen) dazu entschieden, eine Ausbildung zur Personal Trainerin zu machen. Warum? Weil ich es kann… Nein, wirklich: ich möchte fundierter hier auf meinem Blog berichten, gezielter trainieren und andere an meinem neu erworbenen Wissen und meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Ein weiterer Grund: Viel zu viele trainieren falsch, oder wissen gar nicht was sie tun und wundern sich, warum sie ihre Ziele nicht erreichen. Deshalb hab ich mich dazu entschieden, eine professionelle Ausbildung in diesem Bereich zu machen. Schon früher wollte ich dies in Angriff nehmen, doch die Entscheidungsfindung, wo bzw. mit wem man diese Ausbildung macht, fiel mir sehr schwer. Nun aber ganz getreu dem Motto: besser spät, als nie:

Personal Trainer Ausbildung – Wie finde ich den richtigen Anbieter?


Das Internet ist voll mit Angeboten bzgl. Fitness-Trainer Lizenzen, mal teurer mal günstiger, digital vor Ort, etc. – Also stellt man sich die Fragen:

Was will ich, will ich schnell einen Schein erwerben und dabei auch noch sparen, oder sollte es eine gehaltvolle Ausbildung sein, die evtl. auch noch viel Zeit in Anspruch nimmt?

Jeder hat hier andere Vorstellungen und Ziele. Vor allem, wie erkennt man wer am meisten für seinen Preis bietet und man nicht nur viel zahlt und wenig bekommt? Diese Faktoren sind nicht einfach zu erörtern.

Ich kannte aber mein Ziel: Viel Wissen und Kompetenz für einen angemessenen Preis. Es musste kein Schnäppchen sein, aber ich wollte im Vorweg schon das Gefühl haben, dass ich etwas für mein Geld bekomme.

Aber was ist ein angemessener Preis? Hier bin ich wieder bei der Recherche. Von knapp 300€ bis 3.000€ habe ich alles gefunden. Nach einer intensiven Suche kam ich auf den Schluss, dass es wohl um die 1.500€ – 2.000€ kosten wird, wenn ich eine gute Ausbildung haben möchte, die nicht nur ein Wochenend-Workshop ist. Und rein digitale Ausbildungen kamen für mich nicht in Frage.

Personal Training ist für mich etwas persönliches, und auch so sollte das ganze gelehrt werden. Fitness und Kundenkontakt lernt man nicht sitzend vor einem Monitor.

Storm Team Hamburg by Marco Santoro


Meine Entscheidung fiel auf das Storm Team, welches in der Kaifu Lodge in Hamburg ausbildet. Hier wird Wert auf neue Techniken und moderne Trainingsarten und nicht nur Standards gesetzt. Da ich bisher gar keine Fitness Ausbildung hatte, war dieses Angebot praktisch, da hier die Fitness B-Lizenz direkt mit der Personal Trainer Lizenz in einem Zuge gemacht werden kann. Fakten zur Ausbildung:

  • 8 Wochenenden vor Ort -> Unterricht und Training
  • Dozenten aus den spezifischen Bereichen (Ernährung, Anatomie, Krankheiten, Mobility, Functional Training, Persönlichkeits Analyse)
  • Box- und Tae Bo-Training (nicht typisch für die Ausbildung)
  • Leistungstag (findet in keiner anderen Ausbildungsstätte statt)
  • 10 Hospitationen
  • Marketing
  • Komplexe Übungen, Freihanteln, Geräte und spezifisches Bodyweight Training

Insgesamt waren wir 12 Leute in der Ausbildung. Eine lockere und motivierte Stimmung hat die Wochenenden zu echten Highlights gemacht und uns als Gruppe zusammen wachsen lassen. Natürlich bietet die Kaifu Lodge eine top Ausstattung und eine Menge an Kursen, die man neben der Ausbildung noch nutzen kann um seine Kenntnisse und Praxis zu intensivieren (Leider war der Studio-Beitrag nicht in der Kurs-Gebühr enthalten, dafür haben wir die Mitgliedschaft als Storm Team Mitglieder aber vergünstigt bekommen), was einige von uns auch genutzt haben. So bekommt man gleich während der Ausbildung schon einen guten Eindruck, wie es danach zugehen kann.

Umfang der Personal Trainer B-Lizenz Ausbildung


Man sollte sich nicht vor machen, dass das einfach mal so gewuppt werden kann. Es gibt wirklich viel zu lernen, was Anatomie (Muskeln, Herz, etc.), Körperliche Funktionen wie z.B. die Energiegewinnung, Muskelaufbau, Krankheiten und vieles mehr angeht. Hier geht es wirklich in die Tiefe und das ist auch gut so. Wozu macht man das auch sonst. Man will ja schlauer dabei raus gehen.

Und wenn man nicht gerade alle möglichen Sportarten sowie Trainingsmethoden schon intensiv betrieben hat, gibt es auch hier so einiges neu zu lernen: Bewegungsausführung, Welcher Muskel wird wann beansprucht und und und.

Ja und dann wäre da noch der Punkt Ernährung. Dieser ist nicht so umfangreich wie die anderen, aber die Basics muss man schon drauf haben. Da ich Ernährung für einen gesunden, ganzheitlichen Lebensstil unabdingbar finde, bilde ich mich in diesem Bereich noch eigenständig fort. Also seid gespannt, was da noch kommt.

Besonders hervorzuheben ist der Punkt Persönlichkeitsschulung. Als Personal Trainer musst du wissen wer du bist und was du tust. Hierbei, um uns selbst zu „erkennen“ und zu „positionieren“, hat uns eine speziell ausgebildete Dozentin geholfen. Sowas ist GOLD wert! Du kannst ein noch so guter Trainer sein… Wenn neben der Fachkompetenz die Sozialkompetenz nicht stimmt, wirst du es schwer haben deine Kunden glücklich zu machen.

Spezielles: Der Leistungstag


Neben den „normalen“ Prüfungen: Theorie (Alles was ein Trainer wissen muss), Erstgespräch mit einem Kunden und Praxis -> Übungen für einen speziellen Kunden – gibt es noch den gefürchteten, mysteriösen Leistungstag.

Hierauf besteht das Storm Team, denn an diesem Tag werden die Schüler zu Trainern. Kritiker würden sagen, dass das krank ist was man da machen muss. Die, die den Tag absolviert haben, sehen des zum großen Teil anders. Man geht an und über seine Grenzen und lernt sich selbst nochmal anders kennen. Und wenn man diesen Prozess einmal mit gemacht hat, kann man auch von seinen Klienten das Maximum abverlangen und sie an ihre Grenzen bringen.

Ich stand dem Leistungstag sehr kritisch gegenüber und muss im Nachhinein sagen: TOP! Auch wenn ich danach 3 Tage nicht gehen konnte vor Schmerzen, es war geil.

That’s it. Gerne stehe ich all euren Fragen zur Personal Trainer Ausbildung zur Verfügung. Ich bin super glücklich und habe es nicht bereut meine Wochenenden in der Kaifu Lodge mit Lernen und den Leuten zu verbringen. Es war eine tolle Zeit und nu geht es ab ans Trainieren mit meinen Klienten. START NOW!

1 Response
  • Claudia
    Dezember 29, 2016

    ach wie cool! ich bewundere sowieso alle, die ihr körper schon fast als werkzeug benutzen (können). ich liebe es auch ins fitnesstudio zu gehen und mich auszupowern, weil man auch bei den übungen alles andere vergisst.. mutig, dass du den schritt gemacht hast.
    urlaubsgrüße aus dem wellnesshotel südtirol 4 sterne
    Claudia

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