Ein langes Wochenende in Amsterdam mit den Mädels. Schon seit ein paar Wochen habe ich mich darauf gefreut und nun war es endlich soweit. Die Pläne waren simpel. Entspannung, Shoppen, gut Essen und feiern.

Airbnb: Unser Traum vom Hausboot

Doch zuerst musste natürlich eine Unterkunft her. Wir haben uns – ganz Amsterdam like – für ein Hausboot entschieden. Direkt auf der Amstel am Rand vom Zentrum. Schon immer wollte ich mal auf einem Hausboot schlafen. Da war es uns auch egal, dass die Unterkunft eigentlich nur für zwei geeignet war. Das wird schon passen. Drei Mädels in einem 1,40m Bett.

Martin, der Gastgeber, war super nett und hat uns noch ein paar Tipps für die Umgebung gegeben. Am ersten Abend haben wir uns noch ein schönes Thai-Restaurant in der Nähe ausgesucht und den Tag ruhig ausklingen lassen. Wir hatten sogar ein Hauskater. Caramel.

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Bild von airbnb

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Amsterdam und seine Grachten

Bevor wir los gelaufen sind haben wir den Tag mit einem Workout gestartet. Freeletics sei Dank, ist es ja überall möglich sein Workout durchzuziehen. Am ersten Tag sind wir durch die Straßen an den Grachten entlang geschlendert und haben das extrem schöne Herbstwetter genossen. Ende Oktober und ein Wetter wie aus dem Bilderbuch. Nicht das Amsterdam auch bei Regen schön wäre, aber das war perfekt. Ein schöner Spaziergang am Anne Frank Haus vorbei bis ins Zentrum. Abends sind wir dann durch jegliche Kneipen nach Hause gestolpert.

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Vondelpark, Sushi und Rotlicht Viertel

Nach unserem grandiosen zweiten Abend ging es eher gemächlich los am neuen Tag. Das erste Ziel war KAFFEE danach konnte es dann weiter gehen Richtung Vondelpark. Der Vondelpark ist riesig und ich würde ihn als den Central Park Amsterdams bezeichnen. Unglaublich viele Menschen in Active Wear und auch welche die Sport machen. Fahrräder wohin man sieht, und einfach eine schöne Natur. Wir hatten sogar Glück und haben einen Papagei gesehen. Normalerweise trifft man diese eher im Sommer an. Durch den Park liefen wir gut 2 Stunden und landeten danach wieder im Zentrum. Das ist das tolle an Amsterdam. Es ist alles in Kreisen um das Zentrum aufgebaut. Dadurch kommt man immer schnell zur nächsten Attraktion. Alles ist super zu Fuß oder per Fahrrad erreichbar. Aber auch die Tram bringt ein unkompliziert und schnell überall hin.

Frische Luft und Laufen macht bekanntlich hungrig. An diesem Tag stand Sushi auf dem Plan. Also ab zum Restaurant, Sushi bestellen und Take away aufs Hausboot. Es war unglaublich lecker. Somit konnten wir gestärkt ins Nachtleben starten. Auch wenn ich aus Hamburg komme, wollte ich mir das Rotlicht-Viertel anschauen und sehen ob es wirklich so anders ist als bei uns. Und ich muss sagen: Nein. Touristen über Touristen, hübsche Mädchen, die hier bei offener Tür oder im Fenster sitzen und volle Bars, die Preise für ein Bier aufrufen, das du nach dem goldenen Boden suchst.

Naja nicht ganz so schlimm.

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Museumsplein

Last Day. Nach einem sportlichen Start, Stand dieser Tag ganz unter dem Zeichen RELAX. Wir entspannen und sind nur zum Essen ins Zentrum gefahren. Den restlichen Tag haben wir im Museumsplein in der Sonne enden lassen.

 

Fazit

Amsterdam ist super schön. Eine tolle Stadt zum Shoppen, Feiern und Entspannen. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten, tolle Museen, tolle Restaurants auch abseits des Touristen Trubels und die Menschen sind sehr nett. Alle sprechen Englisch und sind hilfsbereit. Es lohnt sich wie ich finde schon für ein Wochenende nach Amsterdam zu kommen, aber man kann auch gut eine Woche hier verbringen und die Umgebung per Fietse erkunden. Lasst euch treiben und genießt die Atmosphäre.

 

FUN FACT: Wusstet ihr, das Amsterdam mehr Fahrräder als Einwohner hat? Hier brauch man sich auch nicht so große Sorgen machen dass der gute Drahtesel geklaut wird. Das passiert hier nicht ganz so häufig.